Kopierer Lexikon

ADF
Engl. Abkürzung für Automatic Document  Feeder. Bei einem ADF können mehrere Originale direkt angelegt und nach dem einmaligem Auslösen des Kopiervorganges  automatisch hintereinander kopiert werden. 

Auflösung
In der Optik ist die Auflösung ein Maß für die Fähigkeit von Ein- und Ausgabegeräten. Anzahl der Bildelemente (Pixel) oder Druckpunkte pro Längen- oder Flächeneinheit aus denen sich ein Bild zusammensetzt: dpi, ppi, lpi. Typische Auflösung für den Druck von Halbtonbildern: 300 dpi und 600 dpi

Bypass
Der Bypass ist eine zusätzliche Papierkassette mit geringerem Aufnahmevermögen. Über diese Zusatzoption können spezielle Papierarten mit höheren Papiergewichten und besondere Materialien verarbeitet werden.

Doppelseitiges Kopieren (Duplex)
Kopierer mit dieser Option können in einem Kopiervorgang eine oder mehrere Kopien doppelseitig. Besonders vorteilhaft ist es, wenn der Kopierer auch das Original direkt wendet, um den Kopiervorgang vollautomatisch ablaufen zu lassen. (vgl. auch ADF und RADF).

Finisher
Als Finisher bezeichnet man Zusatzoptionen am Kopierer / Drucker, die eine komplette Dokumentenendverarbeitung liefern: Beispiel Heften, Lochen, Falzen.

Internetfax
Eine Internetfax-Option bietet den Vorteil, dass Faxdokumente in digitaler Form an ein anderes internetfax-kompatibles Gerät (via Internet) geschickt bzw. von diesem empfangen werden können. Dies kann die Kosten erheblich verringern, insbesondere dann, wenn die Dokumente zu sehr weit entfernten Empfängern gesendet werden, da die Kosten für die reguläre Faxversendung weit über den Kosten für die Internetnutzung liegen.

Kopierformat
Das angegebene Kopierformat ist die maximale Papiergröße, die der Kopierer verarbeiten kann. Gängige Formate gehen von DIN A6 - A3+ (Überformat).

Kopiergeschwindigkeit pro Minute
Die angegebenen Werte beziehen sich auf die Kopierleistung im Dauereinsatz Das heißt, die Anzahl die Kopien im Zeitraum von einer Minute, jedoch gemessen von der zweiten Kopie. Dabei ist zu beachten, dass sich der gesamte Kopierablauf verlängert, wenn mit Verkleinerung, Vergrößerung, Duplex, Sorter, ADF, RADF oder ähnlichen Arbeitsgängen kopiert wird.

Netzwerkscannen
Originale können von Arbeitsplatz aus über das Netzwerk gescannt werden. Das System muss dabei nicht lokal an den PC angeschlossen sein. Vorraussetzung ist eine den optional netzwerkscanfähigen Systemen beiliegende Software.

Papiervorrat
Bei den heutigen Kopiergeräten gibt es Papierkassetten bis 550 Blatt. Weiterhin werden Papiermagazine bis 5.000 Blatt angeboten. Es können an fast alle Kopierer Zusatzkassetten und Papiermagazinen angebaut werden.

Scan-to-Folder
Scannen auf die Festplatte des Systems oder auf einen freigegebenen Ordner eines PCs (übers Netzwerk). Viele verschiedene Vorlagen können am System eingescannt werden und anschließend bequem vom PC aus aufgerufen werden - egal von welchem Arbeitsplatz im Netzwerk.

Scan-to-E-Mail
eingescannte Dokumente können direkt vom System per Tastendruck als E-Mail-Anhang versendet werden. (Voraussetzung: vorhandener E-Mail-Server im Netz

Tonerverbrauch
Bei den von den Anbietern angegebene Werten "Toner für ca. x A4 Kopien" geht man davon aus, dass auf der Kopie ein Schwarzanteil von nicht mehr als 5 bis 8 % vorhanden ist. Das entspricht ungefähr einer Textseite DIN A4 in Schreibmaschinenschrift anderthalbzeilig geschrieben. Bilder, halb oder vollfette Schriften können das 10fache des normalen Tonerverbrauchs ausmachen.

Vorwärmzeit
Die Vorwärmzeit gibt die Zeitspanne zwischen dem Anschalten eines Kopierers bis zur Betriebsbereitschaft an.

Zoom
Mit der Zoom Möglichkeit können Formatänderungen in einzelnen %- oder % Schritten durchgeführt werden, um ein Original individuell auf ein bestimmtes Kopierformat zu verkleinern oder zu vergrößern.